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Verbreitung
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Amaurochaete atra ist in gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel
dokumentiert, vor allem in Europa. Belege existieren u. a. aus
Mitteleuropa (z. B. den Niederlanden und Polen),
Großbritannien/Irland sowie weiteren Teilen Europas, wenn auch
sehr selten. Die Art gilt in manchen Regionen als selten oder
lokal (z. B. in Thüringen als „Gefährdung unbekannten Ausmaßes“
eingestuft und allgemein nur sporadisch nachgewiesen). |
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Lebensraum und Lebensweise |
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Zu finden ist Amaurochaete atra vor allem auf relativ frischem,
abgestorbenem Nadelholz, besonders gerne auf Kiefer. Dabei sitzt
er meist direkt auf der Holzoberfläche und erscheint bevorzugt
an Stämmen oder stärkeren Ästen, die noch nicht stark vermorscht
sind. Er besiedelt vor allem gemäßigte Regionen und wird meist
vom Frühjahr bis in den Sommer hinein beobachtet. |
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Merkmale |
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Amaurochaete atra ist ein auffälliger, wenn auch seltener
Schleimpilz, der auf den ersten Blick eher wie ein
schwarzer, verkohlter Fleck auf Holz wirkt. Er bildet
polster- bis halbkugelige Fruchtkörper, sogenannte
Aethalien, die mehrere Zentimeter groß werden können. Ihre
Oberfläche ist tiefschwarz und oft von einem feinen,
helleren Netzmuster durchzogen. Mit zunehmender Reife reißt
die dünne Außenhaut auf und gibt das dunkle, pulverige
Sporenmaterial frei. Insgesamt erinnert das Erscheinungsbild
ein wenig an geronnenen Teer oder verbranntes Harz. |
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Im Inneren besteht der Fruchtkörper aus einem feinen,
verzweigten Fasersystem, das die Sporenmasse stützt. Die
Sporen selbst sind in der Masse schwarz und verleihen dem
gesamten Gebilde seine charakteristische dunkle Farbe. |
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