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Merkmale |
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Die Wanzen werden 3,6 bis 4,5 Millimeter lang. Sie sind sehr
variabel gefärbt und haben eine Grundfarbe, die von blass
olivgrün bis nahezu schwarz variiert. Ihr Kopf, der Vorderteil
des Pronotums und die ersten beiden Glieder der Fühler sind aber
in der Regel schwarz gefärbt. Charakteristisch für die Art sind
die dunklen Ränder an den Schenkeln (Femora) der Hinterbeine.
Dieses Merkmal tritt bereits bei den Nymphen späterer Stadien
auf. Die Dornen an den Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind
gleich lang oder länger als die Schienen breit sind und
entspringen in der Regel aus einem schwarzen Punkt. Das Pronotum
und die Hemielytren sind mit dunklen Härchen besetzt. Die
Nymphen haben eine grüne Grundfarbe und eine schwarze Zeichnung. |
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Verbreitung |
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Die Art ist in Europa, östlich bis Sibirien und Zentralasien
verbreitet. Sie wurde durch den Menschen in Nordamerika
eingeschleppt. In Mitteleuropa tritt die Art überall auf und
zählt hier zu den häufigsten Wanzenarten. Sie steigt in den
Alpen bis über 2000 Meter Seehöhe. |
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Lebensweise |
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Plagiognathus arbustorum lebt polyphag an vielen verschiedenen
krautigen Pflanzen. Die Art ist unter anderem an Pflanzenarten
aus den Familien der Korbblütler (Asteraceae), Lippenblütler
(Lamiaceae), Brennnesselgewächse (Urticaceae), Hülsenfrüchtler
(Fabaceae), Rosengewächse (Rosaceae) und Doldenblütler
(Apiaceae) nachgewiesen. Wachmann vermutet, dass die in der
Literatur genannte Bevorzugung von Großer Brennnessel (Urtica
dioica) möglicherweise nur mit der Dominanz der Pflanze
zusammenhängt. Sowohl die Imagines, als auch die Nymphen saugen
bevorzugt an den Knospen, den Blüten und den unreifen Früchten
ihrer Nahrungspflanzen. Sie ernähren sich darüber hinaus
gelegentlich auch räuberisch von Blattläusen und auch von
Honigtau. |
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Die ersten Imagines der neuen Generation treten Anfang/Mitte
Juni auf. Auf Grund von unterschiedlich rascher Entwicklung in
unterschiedlichen Lebensräumen treten sie noch bis September und
Oktober auf. Denkbar ist allerdings, dass es sich bei diesen
späten Tieren teilweise auch um solche einer zweiten Generation
handelt, wobei im Regelfall nur eine Generation pro Jahr
ausgebildet wird. Eine zweite Generation wird deswegen vermutet,
da adulte Imagines gelegentlich auch schon im März und April
auftreten und somit überwintert haben müssen. Die Weibchen
stechen ihre Eier in die Stängel ihrer Wirtspflanzen ein. Sie
verwenden dabei, wie auch manche anderen Weichwanzenarten, ihren
Stechrüssel, um ein Loch für den Ovipositor vorzubohren. |
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Lebensraum |
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Besiedelt werden mäßig trockene bis feuchte, bevorzugt schattige
bis halbschattige, pflanzenartenteiche Lebensräume mit
nährstoffreichen Böden, wie etwa Hochstaudenfluren,
Ruderalflächen und auch Salzstellen. Die Art fehlt auf sauren
und nährstoffarmen Böden, wie etwa in Hochmooren, Calluna-Heiden
oder auf Sandmagerrasen. |
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Quellengabe: |
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Wikipedia |
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