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Systematik |
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Familie: |
Weichwanzen (Miridae) |
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Art: |
Grünfleckige Haselweichwanze |
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weitere Namen: |
Grüne Zärte |
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wissenschaftlicher Name |
Malacocoris chlorizans (Panzer, 1794) |
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rote Liste: |
N [nicht gefährdet] |
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naturgucker-Index |
0.6 (sehr selten) |
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Flugzeit: |
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Verbreitung |
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Die Art ist in großen Teilen Europas weit verbreitet, wird aber
wegen ihrer geringen Größe und versteckten Lebensweise leicht
übersehen. Das Verbreitungsgebiet reicht ostwärts bis in die
Kaspische Region. In Deutschland und Österreich ist die Art weit
verbreitet, im Süden meist häufiger als im Norden. Sie wurde
außerdem nach Nordamerika eingeschleppt. |
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Merkmale |
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Die Grünfleckige Haselweichwanze erreicht eine Körperlänge von
3,7 – 4,2 mm. Die Grundfarbe ist blass grünlich bis gelbgrün.
Die Halbdecken zeigen eine feine grüne Marmorierung bzw.
Fleckung auf hellem Grund, wodurch die Art recht
charakteristisch wirkt. Der Kopf ist klein, die Augen sitzen
auffallend weit vorne und sind deutlich vom Vorderrand des
Pronotums entfernt – ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Der
Körper wirkt zart und leicht durchscheinend, mit feiner heller
Behaarung. |
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Lebensweise |
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Interessanterweise ist Malacocoris chlorizans keine rein
pflanzensaugende Weichwanze. Sie ernährt sich überwiegend
räuberisch. Erbeutet werden Blattläuse, Blattflöhe (Psylliden),
Milben, Spinnmilben und andere kleine Arthropoden sowie deren
Eier. Zusätzlich saugt sie gelegentlich Pflanzensäfte und gilt
deshalb als phytozoophage bzw. zoophytophage Art. Dadurch kann
sie in Obstgehölzen sogar als Nützling wirken, da sie
verschiedene Pflanzenschädlinge frisst. |
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In Mitteleuropa tritt die Art meist in einer Generation pro Jahr
auf. |
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Lebensraum |
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Die Art lebt vor allem in Hecken, an Waldrändern und
Gehölzsäumen, in Parks und Gärten sowie in lichten Laubwäldern.
Besonders häufig findet man sie an Hasel (Corylus avellana).
Daneben besiedelt sie auch Erlen, Ulmen, Weiden, Pappeln,
Linden, Apfelbäume und Eichen. Typisch ist ihr Aufenthalt im
Inneren dichter Belaubung. Direkte Sonneneinstrahlung wird eher
gemieden. Die Tiere sitzen bevorzugt an halbschattigen Stellen. |
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