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Verbreitung
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Die Art ist in weiten Teilen Europas verbreitet und kommt auch
in Deutschland häufig vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von
West- und Mitteleuropa bis nach Osteuropa. Dabei ist sie vor
allem in wärmeren Regionen regelmäßig anzutreffen, kann jedoch
vielerorts gefunden werden, sofern geeignete Lebensräume
vorhanden sind. |
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Merkmale |
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Die Hellbraune Glasflügelwanze ist eine 6 – 8 mm lange, schlank
gebaute Wanzenart. Die Grundfärbung ist meist hell rotbraun bis
graubraun und wirkt insgesamt recht einheitlich. Im Gegensatz zu
einigen verwandten Arten besitzt sie gewöhnlich keine
auffälligen kontrastreichen Flecken oder hellen
Zeichnungselemente. Die Oberseite ist fein behaart. Die
seitlichen Ränder des Hinterleibs (Connexivum) sind schwarz-weiß
gemustert. |
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Der Kopf ist relativ schmal und trägt viergliedrige Fühler. Das
zweite Fühlerglied ist deutlich länger als das dritte. Die
Fühler sind überwiegend dunkel gefärbt, können aber insbesondere
an der Basis einzelner Glieder aufgehellt sein. Der Halsschild
(Pronotum) ist nach hinten deutlich verbreitert und dicht
punktiert. Die Seitenränder sind leicht gerundet. Das Schildchen
(Scutellum) ist dreieckig und ebenfalls dicht punktiert. Typisch
für die Glasflügelwanzen sind die durchscheinenden Endabschnitte
der Vorderflügel. Bei Rhopalus subrufus ist die
Flügelmembran deutlich geädert, die Adern treten jedoch weniger
kräftig hervor als bei einigen anderen Vertretern der Familie.
Die lederartigen Flügeldecken sind fein punktiert und meist
gleichmäßig braun gefärbt. Die Beine sind gelblichbraun bis
rotbraun. Die Schenkel sind unbedornt und zeigen keine
auffälligen Verdickungen. |
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Lebensweise |
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Wie die meisten Glasflügelwanzen ernährt sich Rhopalus
subrufus überwiegend von Pflanzensäften und Samen
verschiedener Kräuter. Mit ihrem stechend-saugenden
Rüssel nimmt sie Pflanzensäfte auf. Die Tiere sitzen oft
ruhig auf Blättern oder Blütenständen und fallen deshalb
leicht nicht auf. Erwachsene Wanzen können vom Frühjahr
bis in den Herbst beobachtet werden. Die Überwinterung
erfolgt meist als erwachsenes Tier in geschützten
Verstecken in der Bodenstreu, unter Pflanzenresten oder
in anderen trockenen Rückzugsorten. |
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Lebensraum |
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Die Hellbraune Glasflügelwanze besiedelt vor allem offene und
sonnige Standorte. Man findet sie auf Wiesen, an Wegrändern, auf
trockenen Ruderalflächen, an Waldrändern, in Heiden sowie auf
brachliegenden Flächen. Sie bevorzugt krautreiche Lebensräume
mit einem ausreichenden Angebot an Samenpflanzen. Besonders
häufig hält sie sich auf niedriger Vegetation auf, wo sie
Nahrung sucht und sich sonnt. |
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