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Merkmale |
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Das erwachsene Tier, die Imago, weist einen deutlichen
Geschlechtsdimorphismus auf. Das Männchen hat eine
Flügelspannweite von etwa 10 - 12 mm, sein Körper ist schwarz
und zottig-wollig. Sowohl die Vorderflügel als auch die
Hinterflügel sind am Flügelende abgerundet. Die Fühler sind
doppelseitig gekämmt. |
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Das Weibchen ist rot-gelb, sein Hinterleib hat einen gelben
Fleck. Die Flügel sind stummelförmig. |
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Die Grundfarbe der Raupe ist rot, der Caput (Kopf) ist schwarz.
Auf dem roten Körper finden sich schwarze Rückenschildchen, die
durch gelbe Streifen segmentiert werden. |
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Wie viele Sackträger spinnt sich die Raupe in einen Seiden-Sack
ein, an den sie Fremdmaterialien befestigt. Dieser Sack hat
einen runden bis ovalen Querschnitt, die Fremdmaterialien sind
lange, flache Grashalme aus diversen Gräsern, sie überragen den
Seidensack und sind parallel zur Längsachse des Seiden-Sacks
angeordnet. Das gesamte Gebilde ist kürzer als 20 mm und wird an
den Nahrungspflanzen festgesponnen. Die nach oben weisende
Vorderseite ist offen, sodass die Raupe ihre vorderen Segmente
und vorderen Beinchen herausstrecken kann. |
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Lebensraum |
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Wiesen-Sackträger sind vorwiegend auf Wiesen und Schuttplätzen
anzutreffen. |
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Vorkommen |
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Der Wiesen-Sackträger ist in großen Teilen Zentral- und
Westeuropas einschließlich der Britischen Inseln verbreitet.
Sein Verbreitungsareal reicht im Norden bis Schleswig-Holstein.
Im Alpenraum, den Mittelmeerländern, Osteuropa und auf der
Balkanhalbinsel besteht Verwechslungsgefahr mit verwandten
Arten. In Paraguay wurde die Art aus Europa eingeschleppt. |
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Lebensweise |
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Die Raupe zieht mit ihrem Säckchen bis Ende März zu immer neuen
Nahrungspflanzen wie beispielsweise Rot-Schwingel (Festuca rubra
agg.), Blaues Pfeifengras (Molina caerulea), Wicken (Vicia
spec.) und Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata). Die weiblichen
Säcke werden meist an sonnigen Stellen an Steinen, Sträuchern
oder Stämmen in einer Höhe von 20 - 50 cm festgesponnen. Die
männlichen Säcke werden in Bodennähe in der Vegetation
befestigt. Nach der Verpuppung beginnt die männliche Imago ab
April bis Juli zu fliegen. Bevorzugtes Flugwetter sind sonnige
Tage. Das Weibchen fliegt nur sehr selten wegen seiner zu
Stummeln zurückgebildeten Flügel. In geeigneten Habitaten kann
dieser Kleinschmetterling sehr zahlreich auftreten. |
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Quellenangabe |
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Wikipedia |
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